LOGIN-DATEN VERGESSEN?

KONTO ERSTELLEN

Erweiterter Wohnraum im Grünen

inkl. 3D - Planung

Planung - Holzbau - Steildach - Klempnerei

Wintergarten mit Holztragwerk

Ein Wintergarten aus Holz verlängert die Gartensaison, hellt das Haus auf und bietet Kübelpflanzen ein Winterquartier. Zudem verbindet ein Wintergarten aus Holz Wohnkultur mit Naturnähe. Jedes Jahr entscheiden sich 50.000 Bauherren für einen Wintergarten. Sie docken ein gläsernes Zimmer an Alt- oder Neubau, schließen die Terrasse mit Glaswänden, schützen die Loggia mit einem transparenten Mantel oder tauschen Dachziegel gegen Glasscheiben. Abhängig von Konstruktion und Ausstattung lässt sich ein Wintergarten als ganzjähriges Wohnzimmer oder Sonnenstudio in den Übergangszeiten nutzen – oder als Winterquartier für Kübelpflanzen. In einem zusätzlichen Wohnraum fürs ganze Jahr lebt es sich nur angenehm, wenn er sich beheizen (Wohnwintergarten) lässt – ein solcher Anbau genügt der Energieeinsparverordnung (EnEV) nur mit gedämmter Bodenplatte und Wärmeschutz-Verglasung.

Der hier geplante Anbau als Wintergarten hatte präzise Kundenwünsche im Vorfeld. Zugleich war das Baufeld in alle Richtungen fest. Der Dachaufbau musste so angeordnet werden, das daß bodentiefe Fenster vom 1. OG nicht mit dem neuem Dach kollidiert. Anforderungen an die Energiesparverordnungen war für den erweiterten Wohnraum eine Grundvoraussetzung.
Die gewählten Hölzer wurden in statischer Hinsicht und architektonischer als Gesamtbild geplant. Die Holzgüte wurde entsprechend der Nachhaltigkeit und Verarbeitungsqualität als Konstruktionsvollholz und Brettschichtholt gewählt.

Die Leistungen im Einzelnen:

  • PLANUNG:- 3D Planung & Konstruktionsplanung
    - Planung der Energieanforderungen
    - statische Berechnung
    - Detailplanung der Schnittpunkte
  • RÜSTUNG:- wurde von uns gestellt
  • HOLZBAU:- Abbundplanung mit Übergabe Sägewerk
    - Holzschutzanstrich BRILLUX Deckfarbe
    - Richten und Stellen des Tragwerkes
  • STEILDACH:- Aufsparrendämmung auf Vollschalung
    - Dampfsperre auf Vollschalung
    - BauderPIR FA 120 mm
    - Unterspannung aus WÜTOP Trio 2 SK
    - Konter- und Traglattung
    - Traufkasten konform Haupthaus ausgeführt
    - Traufkasten mit STEICO als Putzträger
    - Dacheindeckung mit BRAAS Granat 15 in rot
    - Grat- und Firsteindeckung
  • DACHKLEMPNER:- Dachrinne in Größe 7-tlg. aus Zink
    - Wandanschlussbleche und Traufeinhang
    - Fallrohr DN 87 mm mit Einbindung in DN 100
    - Trauflüftungsgitter aus Zink-Lochblech
    - Tropfblech über Traufkasten aus STEICO
  • CATEGORY , ,

DETAILS ZUM PROJEKT

Grundriss - Planung

Bei dem Bauvorhaben war die Bodenplatte bereits ertüchtigt und als Maßvorgabe für den später zu erstellenden Wintergarten zwingend. Die Kundenwünsche wurden bei der Planung mit indegriert und das Projekt als Planungsgrundlage ausgefertigt. Die darauffolgenden Abstimmungen und Maßkontrollen wurden dann mit dem Bauherrn zusammen erfasst und besprochen.

Ausarbeitung der Details

In der Planungsphase wurde ein striktes Konzept bezüglich der Anforderungen an die Energiesparverordnungen, den Hitzeschutz inkl. der Dämmleistung und Ausführungsdetails ausgefertigt.

Abbund im Detail

Das geplante Konzept wurde 1 : 1 umgesetzt. Durch die präzise 3D - Planung am Computer wurden alle Schnittpunkte für eine spätere schnelle Montage vor Ort, quasi als Stecksystem konzipiert. Planungsdetails wie der luftdichte Anschluss der Dampfbremse wurden durchdacht und sind ein Garant für eine qualitativ hochfertige Umsetzung für das Objekt als Ganzes.

Schwalbenschwanz - Verbindungen

Der Dachüberstand von 35 cm wurde mittels Schwalbenschwanzverbindung in das Umlaufholz eingehangen und zusätzlich durch Verschraubung fixiert. Der Traufbalken dient hier als Schubbremse für die Dämmstoffebene und als Unterkonstruktion für den späteren Traufaufbau.

Walmdach in Präzision

Auch die Sparren sind rückseitig mittels Schwalbenschwanzverbindung in den Ringbalken fixiert. Der Höhenversatz von 24 mm am Sparren und an den Graten soll die spätere Vollschalung aus Rauhspund in der Höhe ausgleichen und auf die selbe Ebene bringen wie den Ringbalken. So kann die Dampfbremse und Dämmung ohne Unterbrechung bis zur Traufe geführt werden.

Höhenausgleich der Schalung

Die Stärke der Vollschalung von 24 mm liegt nun flächenbündig am Ringbalken rückseitig an. Dieses Planungsdetail ermöglicht es die Dampfbremse auf den Ringbalken umlaufend zu verkleben und die darüberliegende Dämmung aus PIR bis an den Traufbalken zu führen. Somit war es möglich Wärmebrücken im Traufbereich oberhalb des Ringbalkens zu minimieren.
Gradsparren Ausführung

Schnittpunkt Holzverbindung

Alle Verbindungspunkte der Hölzer wurden verwindungsfrei geplant und ausgebildet. Der Tiefenversatz von 10 mm ermöglicht eine kraftschlüssige Holzverbindung und hindert die Balken am Verdrehen. Der Aufbau wurde zudem um ein vielfaches erleichtert, da ein zusätzliches Einmessen der Schnittpunkte entfiel.
seitlicher Anschluss KVH

Tiefenfräsung Verbindungen

Die Brüstungshölzer waren ein nachträglicher Kundenwunsch. Die Holzverbindungen wurden passend zum Konzept verwindungs - und abscherfrei ausgebildet. Die Tiefenfräsungen haben wir hier vor Ort angelegt inkl. aller Zuschnitte der Brüstungshölzer.

Verlegung der PIR - Dämmung

Auf der Vollschalung aus Rauhspund mit Nut und Feder in Stärke 24 mm befindet sich die verlegte Dampfsperre mit einstellbarem SD-Wert. Die Dämmebene aus Bauder PIR FA wurde lose verlegt. Das Traufholz dient als Schubbremse und für den späteren Traufaufbau. Die entgültige Befestigung erfolgt dann mittels Dämmstoffschrauben durch die Konterlatte bis in den Sparren. Durch die gewählte Dachform als Walmdach haben wir versucht den Verschnitt zu minimieren und konnten die Abschnitte am Grat, seitenverkehrt weiter verbauen. Bei der Verarbeitung von hochleistungsfähigen Dämmstoffen ist es umsomehr zwingend erforderlich alle Anschlüsse mit An - und Abschnitten passgenau auszuführen und ein Eindringen von Kälte in den Dachaufbau speziell der Dämmebene zu verhindern.

Randanschluss am Haupthaus

Die verlegte Dampsperre mit variablem SD-Wert wurde vollflächig auf der Unterkonstruktion verlegt. Jegliche Randbereiche wurden mit Dampfsperrkleber luft- und dampfdruckdicht angeschlossen. Die Verklebung am Mauerwerk erfolgte in der Senkrechten, mittig der Dämmung und dem Temperaturübergabepunkt. Hier auch wieder präzises Anarbeiten der Dämmebene an Randanschlüssen.

Ausbildung Traufkasten und Überstand

Zwischen den Sparren wurden Tragwerkshölzer aus Dachlatten für die späterer Anbringung der Putzträgerplatten von der Firma Steico. Hier wurden Holzfaserweichplatten in der Stärke 35 mm passgenau des Dachüberstandes zugeschnitten und mittels Breitrückenkopfklammern angebracht und befestigt.

KONTAKT

Dachbau Cottbus e.K.

Eichenpark 3
03050 Cottbus

Tel.: 0355 - 4887 116
info@dachbaucottbus.de

OBEN